Da dieses Boot ein Demoschiff war und weder getauft wurde noch einen Namen hatte, haben wir uns nach altem Seemännischem Brauch natürlich zu einer Schiffstaufe entschlossen. Der zukünftige Name unseres Schiffes lautet:

 

Savarna

 

 

das ist Sanskrit und bedeutet in der Indischen Mythologie die 2te Frau des Sonnengottes Vivasvat. Andere Quellen nennen zu diesem Namen auch den Begriff "Tochter des Oceans"....

 

Die Taufpatin für unser neues Schiff ist Adelheid Weihofen. Sie wird unser Schiff am 19.05.2015 um 18:00 Uhr im Yachthafen El Dorado in Plasmolen    (Witteweg 9 en 18,    6586 AE Plasmolen Mook,    Box D13) taufen.

 

Im folgenden eine Auswahl Bilder von der Taufe..... (Die Bilder wurde von Robert Moog, Frank Mueller, Georg von Ostrowski und uns erstellt....)



18.05.2015                Da es am Montag, dem 18.05.2015 zumindest in Plasmolen doch häufiger regnete, wurde die Planung geändert. Kurzerhand haben wir die Feierlichkeiten in Absprache mit Theo (Hafenmeister) in eine der großen Winterlagerhallen verlegt. Jetzt durfte es aber am 19.05.2015 nicht zwischen 18:00 und 19:00 regnen. Dann würde es wohl eine kurze Taufe geben... Vom Regenradar sah es fifty-fifty aus. Also warten und Hoffen war angesagt...


19.05.2015                Das Wetter heute, Regen und Sonnenschein. Abwechselnd, genau wie unsere Gefühle im Vorfeld. Hier und da noch letzte Hand anlegen, etwas essen und dann, dann kamen unsere Gäste. Ich habe versucht Sie mit meiner Zugangskarte herein zu lassen, damit Ihr Auto innen gegenüber der "Festhalle" auf dem Parkplatz stand. Jeder der das Boot noch nicht in Natura gesehen hatte, bekam erst einmal eine Besichtigung. Die hatte natürlich zur Folge, 18:00 Uhr als Tauftermin war nicht zu halten. War aber auch OK. So wurde zuerst ein Willkommens Getränk serviert. Ludger hatte mit Budhistischen Gebetsfähnchen  "teilweise über die Toppen (bei einem Motorboot !!!) geflaggt" und es kam so eine Art "Mini  AIDA" Feeling auf. Inzwischen "tummelten" sich über 20 Personen an Bord in diversen Bereichen, und von außen konnte man sehen, das Boot lag satt und tief im Wasser. Zu diesem Zeitpunkt fielen nur ein paar Tropfen Regen, aber wir drinnen und der Regen draußen, alles super...

 

Letzte Vorbereitungen und die eigentliche Zeremonie nahm ihren Lauf. Ich habe ein paar Worte zum Sinn einer Taufe und zum Namen des Schiffes gesagt und Adelheid dann gebeten, den Taufakt zu starten. Bewaffnet mit Spickzettel (für die Rede), einer Flasche Champagner (zur Taufe) und einem Lederhandschuh (Splitterschutz) gingen Adelheid, Gabi und ich zum Bug des Schiffes. Unsere Gäste nahmen in der Zeit zu beiden Seiten des Schiffes auf dem Steg platz. Nachdem nun Adelheid die Taufformel gesprochen hatte schlug Sie die Flasche Champagner, die mit einem Bändsel gesichert war, auf den Anker. Nichts, nur ein helles PLING zeugte von einer heilen Flasche. Also ein zweiter Versuch und der gelang. Der Flaschenhals mit dem Korken hielt Sie hoch und mit einem dreifachen Hipp Hipp Hurra wurde der eigentliche Taufakt abgeschlossen. Und ganz wichtig, ohne Regen und keiner lag im Wasser!!! Die nächsten Minuten verbrachte man mit Gratullationen, gute Ratschläge, zu prosten (unter einander und zum Schiff) und so weiter. 

 

Dann ging es gemeinsam rüber. Im Vorfeld hatten wir einen kleinen Imbiss in fester und flüssiger Form in der "Festhalle" vorbereitet. Mangels Möglichkeit wurde es ein Stehkonvent. Und das Wetter, das spielte jetzt auch keine Rolle mehr. Bis gegen 21:30 Uhr wurde noch gelacht, erzählt und verabschiedet. Einige unserer Gäste werden wir erst nach Abschluss unserer Reise wiedersehen. Für uns war es ein schöner Taufakt und ein schöner Abschluss der Umbauarbeiten. Aber wie gesagt, am Schiff baut man eigentlich immer (um)...

 


03.06.2015             Ich hätte nicht gedacht, dass die letzten Vorbereitungen zu unserem Törn so stressig und aufwendig werden würden. Immer wieder stellt man fest es wurde etwas vergessen, irgend jemand ruft an, meistens mit einer Hiobsbotschaft oder was sonst noch. Ich glaube aber wir haben es jetzt. Morgen kommt der härteste Tag, das Stauen der "sieben Sachen". Wir müssen die Sachen ja wiederfinden.... Was sagte doch ein Freund zu uns, "die Esswaren findest Du früher oder später in  jedem Fall wieder. Das riechst Du". Hab mich jedenfalls "lieb" bedankt. Also packen wir es an.....


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