Hier eine Kartendarstellung sowie einige Daten zum Main. Als Datenquelle habe ich Wikipedia herangezogen.

 

Die bei den Quellflüsse vom Main, Weißer Main entspringt auf 887 m (ü.NN) im Fichtelgebirge und der Rote Main entspringt auf 580 m (ü.NN) in der Fränkischen Alb, verbinden sich in der Nähe von Kulmbach zum eigentlichen Main. Der Flusslauf hält trotz vieler markanter Richtungswechsel seine - in Mitteleuropa seltene - ostwestliche Hauptrichtung bei. Gegenüber der Mainzer Altstadt mündet er auf 82 m (ü.NN) nach 887 KM (Weißer Main) bzw. 580 km (Roter Main) in den Rhein.

 





22.06.2015    10:00     Nach ca. 400 Rheinkilometer geht es nun auf dem Main weiter..... Wir hoffen aber, der Regen heute ist kein schlechtes Zeichen. Gegen 13:00 Uhr verlassen wir den Rhein bei Km 497,7 und biegen in den Main. Vor uns liegen nun 34 Schleusen verteilt auf 380 Km. Ich denke danach sind wir mindestens "Mini-Schleusenprofis". Ach ja, gegen 18:45 passieren wir Europs einzigstes "Dönerboot". Wir haben dort bei dieser Kulisse ausnehmend gut gespeist.

Bis zum 28.06 ginge es jetzt so weiter mit: Warten auf die Berufsschifffahrt mit der wir dann Schleusen konnten oder ab und an auch alleine warten bis die Schleusenkammer wieder für uns frei wurde (alleine schleusen) usw.... Das beste aber waren die Hotelschiffe, riesengroße "Transporter" für die zahlungskräftige Kundschaft. Bei den Hafenmeistern und Einheimischen, die wir in diesen Tagen gesprochen haben hatten diese "Hotelschiffe" ganz interessante Namen. Hier schweigt aber der Schreiber dieser Zeilen. Aber der Main ist nach dem Verlasssen der Region mit Industrie eine wunderschöne Idylle und fliest ruhig dahin. Das einzigste Problem ist aber dort, die Maritime Infrastruktur hat mit dem wachsenden Größen und der Anzahl der Boote nicht mitgehalten. Man setzt hier wohl auf die Hotelschiffe mit jeweils über 100 - 200 Gästen. Aber wir haben trotzdem in den kleinen Häfen jede Menge netter Segler und MoBo-Fahrer sowie Hafenmeister getroffen, wir konnten uns nicht beklagen.

Ein Wort noch zu den Schleusenwärtern, hier für gibt es nur ein Wort: KLASSE!!! Hilfsbereit, zuvorkommend und freundlich. Es gab nie einen Grund für uns zur Klage. Nach unserem Danke für die Hilfestellungen und das Vorziehen zum "alleine Schleusen" sagte man mir am UKW-Funk: So wie man in den Wald ruft so kommt es zurück...

Im Motorbootclub Regnitz, bei Bamberg war der Main für uns zu Ende.

Wir haben uns natürlich noch 2 Tage Bamberg "angetan". Wir sollten unbedingt Rauchbier probieren. Gabi sagte: is nich lecka" und ich sagte: kann man trinken. Beim Stadtbummel sagte uns eine "Eingeborene" "Ihr müßt unbedingt auf den Spezi-Keller und dort deren Bier trinken". Wir sagten Ihr kein Keller sondern eine schöne Gartenwirtschaft suchen wir. Sie lachte und sagte "auf dem Keller bedeutet über dem Keller und damit im Garten.... Na ja, wir also dahin aber es war gschlossen, Ruhetag!. 300 m weiter gab es dann die wilde Rose, auch ein "auf dem Keller" und dort gab es Essen und Trinken (oder anders herum) genug. Hier brachten die Gäste sogar Ihr eigenes Essen mit... Es war jedenfalls ein schöner Abend und das Kapitel Main damit geschlossen. Wir haben zwar sonst noch einiges erlebt, das zu erzählen würde aber diesen Rahmen sprengen. Schön wars jedenfalls...