Hier eine Kartendarstellung sowie einige Daten zum Rhein. Als Datenquelle habe ich Wikipedia herangezogen.

 

Das Quellgebiet des Rheins liegt auf 2.345 m (ü.NN) überwiegend im Schweizer Kanton Graubünden. Seine Mündungsarme erreichen in den Niederlanden die Nordsee. Die Gesamtlänge beträgt 1.238,8 km. Schiffbar davon sind 883 km (großes Rheinschiff). Der Rhein ist der Wasserreichste Nordseezufluß und eine der Verkehrsreichsten Wasserstraßen der Welt. 

 






Nun ist es also soweit. Bisher davon geträumt, darüber geredet, nachgedacht usw... Jetzt  ist es Realität....

 

11.06.2015     um 10:25 Uhr      Bei wunderschönem Wetter verlassen wir Plasmolen um die erstem KM (Binnen = KM) unserer Reise zu beginnen. Um kurz nach 12:00 Uhr sind wir durch die Schutzschleuse Nijmegen durch um von unseren Freunden und Nachbarn um 19:00 Uhr am Xantener Fähranleger verabschiedet zu werden. War schon ein irres Gefühl.....

 

Jetzt kommt erst einmal in den nächsten Tagen Stromauf im Fussgängertempo. Ludger ich haben uns diesen Teil fuer uns beide ausgesucht. Quasi als  "Männertörn".... 

 

Zuerst der Weseler Yachtclub mit der für uns fremden (Menge und Preis) Betankung eines Motorbootes. Am nächsten Tag auf zur Marina Duesseldorf. Unterwegs ruft uns jemand vom Rheinufer an. Es war Charly! Er kam doch tatsächlich von Neuss mit dem Rad um uns zu verabschieden....  Zwischen zeitlich kamen auch noch Lea und Peter (mit dem Auto) von Tönnisvorst um uns auch eine gute Reise zu wünschen. Irgendwann haben wir dann (auf der Moltke Strasse 115) ´ne super Currywurst zum Abschluss des Tages gegessen.

 

Doch es gab an diesem Tag noch kleines "Unglück". Ich habe von morgens an die ganze Strecke von Wesel nach Düsseldorf das Fenster in der Achterkabine offen gelassen. Mit dem Ergebnis, alles nass, aber so etwas von richtig nass!!! Für mich war dann draußen schlafen angesagt.

 

Auf Grund von Charlys Information war das nächste Ziel dann Köln Porz. 3 Dinge wollten wir noch reparieren, das Radio (Antenne fehlte, erledigt),  die TV-Anlage (falsches Frequenzband weil TV aus China (???) somit unerledigt) und der WW-Boiler hatte eine kleine Undichtigkeit. Ein "Einheimischer" hat uns am nächsten Morgen zu einem Baumarkt gefahren, und dieser hatte auch die entsprechenden (Wiroflex) Klickverschlüsse vorrätig. Diese Baustelle war dann auch erledigt. Nun lag Koblenz auf unserem Radarstrahl. Gegen 18:00 entschieden wir uns jedoch einfach weiter zu fahren. War ja noch früh. Um 22:15 haben wir dann am 13.06 in St. Goar an einem Bunkerboot (Hafen St. Goar) angelegt. Essen an Bord, müde, noch ein Bier und dann in die Koje... Und weiter geht es. Vorbei an der Lorelei, Bacherach, Bingen bis nach Rüdesheim. Nach Erledigung aller "Schiffs-technischen Belange",  landfein gemacht und dann auf´s Sträßchen. Essen bei "Da Toni" ein Traum, hier und da einen Wein oder ein Bier und "abends" dann bei einem Winzer den Tag ausklingen lassen...

 

Die letzten KM dann noch bis Wiesbaden-Schierstein, um als Gast beim MCM dort einen Liegeplatz zu bekonmmen. Nachdem Adelheid und Gabi (am 18.06 und am 19.06) ankamen haben wir noch nette Abende im Yachtcafe Schierstein (von uns ein sehr empfehlenswert für Küche und Bedienung) bei hervorragendem Essen (und Trinken) verbracht.

 

Es gab noch 2 Highlights, die neue Gasleitung für die Gas Kochmulde kam (von der Gasfachfrau) trotz Poststreik zu uns und somit konnte der Herd auch endlich angeschlossen werden und wir (üeberwiegend Ludger) haben zwischen den beiden Dieseltanks eine Ausgleichsleitung eingebaut. Die verhindert nun das einseitige Leerfahren der Dieseltanks.

 

Ab Samstag Mittag waren Gabi und ich alleine und haben versucht das Schiff als unser zu Hause für die nächsten Jahre einzurichten. War alles irgendwie ein wenig komisch. Na ja, ab Montag geht es dann via Main weiter....

 

 

Und hiere noch ein paar schöne Aufnahmen von Ludger.....